Das Projekt: queer@school

Queer@school ist ein autonomes Projekt vom Jugendnetzwerk lambda::bb.

Wer wir sind…

Das Projekt besteht hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern. Zielgruppe sind Menschen bis 27, die sich gerade in der Ausbildung befinden, Schüler_innen und angehende Multiplikator_innen in Schule und Jugendhilfe.

Wir sind jung, dynamisch, kreativ, lustig, gesellig und engagiert…

…und was wir machen

Das Projekt bringt Themen wie geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in Schulen. Dazu werden individuell zugeschnittene, teilnehmer_innenorientierte Workshops durchführt. Außerdem beraten und unterstützen wir Schüler_innen, das eigene Lernumfeld diskriminierungsfreier zu gestalten.

Was bedeutet „queer“?

Den Begriff queer verwenden wir einerseits im Sinne einer Selbstbezeichnung. Das heißt, dass queer-Sein die vielfältigen Formen von sexuellem_emotionalem Begehren und Geschlechtsidentitäten einschließt. Andererseits verstehen die Mitglieder des Projektes queer als politischen Begriff, der Kategorien und Normen kritisch hinterfragt. Muss ich mich einem Geschlecht zuordnen? Wie beeinflussen uns Stereotype?

Was sind die Ziele von queer@school?

Queer@school positioniert sich gegen Diskriminierungen. Im Fokus stehen Sexualität, Gender und Zweigenderung unter Berücksichtigung von Mehrfachzugehörigkeiten (Diskriminierungen auf Grund mehrerer Merkmale). Wir sind uns bewusst, dass alle von uns auch von Machtstrukturen profitieren und versuchen, durch einen stetigen Auseinandersetzungsprozess mit diesen verantwortungsvoll umzugehen.

Queer@school will Vorurteilsbewusstsein und Menschen, die sich als queer positionieren – also auch die Mitglieder von queer@school – stärken. Ebenso hat das Projekt das Ziel, vielfältige Lebensentwürfe sichtbar zu machen, für unterschiedliche Diskriminierungsformen zu sensibilisieren und Funktionen von Diskriminierungen in der eigenen Lebenswelt zu reflektieren. Des Weiteren fordern wir unsere Zielgruppen dazu auf, sich gegen Diskriminierungen zu positionieren und aktiv zu handeln, indem Interventionsstrategien gegen vor allem Homo- und Trans*-Diskriminierung erarbeitet werden.

Wie werden diese Ziele umgesetzt?

Innerhalb der Schulworkshops erreichen wir unsere Ziele, indem wir zunächst Begriffe erläutern, um Worte zu haben, über LesbischeSchwuleBisexuelleTrans*Queere Themen zu sprechen. Des Weiteren arbeitet das Projekt nach einem biografischen, peer2peer Ansatz. Das beinhaltet das Erzählen, Schreiben und kreative Darstellen der eigenen Biographie. Es bedeutet auch, Jugendlichen auf Augenhöhe in ihren Lebenswelten zu begegnen.

Queer@school setzt Methoden ein, die Raum schaffen, unterschiedliche Perspektiven erlebbar zu machen und die ein Gefühl der Selbstwirksamkeit fördert. Öffentlichkeit und die Präsenz an Schulen ist für uns ein weiteres Mittel, um genannte Ziele zu erreichen.

Unser Selbstanspruch

Es ist der Anspruch von queer@school, durch kontinuierliche Auseinandersetzung mit projektrelevanten Themen unsere Haltung, Ziele und Arbeitsweisen weiterzuentwickeln.

 


Du hast Interesse, beim Projekt mitzuarbeiten? Oder willst an Deiner Schule auch einen Workshop von uns miterleben? Dann hinterlasse einen Kommentar auf Facebook oder schreib schick uns eine Workshopanfrage.

 

Das Projekt wird gefördert durch: