Bedeutung der Konzepte für uns

Was bedeuten diese Verständnisse für die Zusammenarbeit im q@s-Team

  • Queer@school ist ein Projekt, das Workshops zu den Schwerpunkten Trans* und Homodiskriminierung durchführt. Wir positionieren uns gegen jegliche Form von Diskriminierung.
  • Innerhalb eines Projektes, das auch Sensibilisierung zum Ziel hat, ist es unvermeidbar, dass Diskriminierung re_produziert wird. Diese Situationen bieten die Gelegenheit diskriminierungskritisch zu intervenieren. Dem Ziel der Sensibilisierung übergeordnet ist Empowerment und Stärkung von Personen, die in dieser Situation diskriminiert werden. Das bedeutet: Wenn Personen, die in Bezug auf eine bestimmte Diskriminierung privilegiert werden, Fragen haben, bemühen sich andere, die auch in dieser Hinsicht privilegiert werden, darum diese Fragen zu beantworten bzw. die Weiterbildungsprozesse dieser Person zu unterstützen. Somit wird vermieden, dass die Menschen, die in einer bestimmten Situation diskrminiert werden,  in die Position gedrückt werden, die Menschen, die sie diskriminieren aufzuklären sondern sich um ihre Selbstsorge kümmern können.
  • Es ist in erster Linie die Verantwortung von privilegierten Personen sich in Bezug auf Machtverhältnisse von denen sie profitieren zu Sensibilisieren.
  • Nicht jede Person hatte und hat die Möglichkeiten sich über Diskriminierung zu informieren. Menschen die auf Grund von (Bildungs-)Privilegien bereits Auseinandersetzungen durchlaufen sind, unterstützen die Menschen, die bisher weniger Möglichkeiten hatten. Ferner dienen die Teamsitzung als Fortbildungs- und Sensibilisierungsraum. Wir bemühen uns jede Regel und Unklarheit zu erklären.
  • Bei Diskussionen, die mit Diskriminierung einhergehen, achtet jede Person darauf, ob sie vom Inhalt der Diskussion betroffen ist. Je nachdem gibt die Person der eigenen Meinung unterschiedlich Gewicht.
  • Es ist uns bewusst, das auch Menschen, die von bestimmten Machtverhältnissen diskriminiert werden, diese verinnerlicht haben. Daher werden auch beispielsweise Trans*personen trans*diskirminierend handeln. Teil von Empowerment ist es verinnerlichte Diskirminierungen zu reflektieren.